Maßnahmen gegen Mobbing

Maßnahmen gegen Mobbing am Arbeitsplatz

  • Verfallen Sie nicht in Passivität und finden Sie sich nicht mit der Opferrolle ab, in die andere Sie hineindrängen wollen.
  • Mit dem Ansprechen des Problems, mit dem Artikulieren des eigenen Unbehagens ist immerhin ein erster Schritt getan.
  • Informieren Sie sich umfassend über das Thema Mobbing.
  • Dokumentieren Sie die Vorgänge in Ihrem Umfeld in einem Mobbing-Tagebuch.
  • Bemühen Sie sich rechtzeitig um (auch rechtliche und psychologische) Beratung und Hilfe und möglichst auch um Unterstützer am Arbeitsplatz (z.B. durch Betriebsrat/Personalvertretung, Betriebsarzt).
  • Kümmern Sie sich um berufliche Alternativen.
  • Sorgen Sie für einen psychischen Ausgleich (z.B. durch Hobbys und Sport).
  • Vermeiden Sie Pauschalierungen und überzogene Angriffe gegen andere, sondern arbeiten Sie mit belegbaren Fakten.

Maßnahmen gegen Mobbing in Schulen

  • Betroffene brauchen Unterstützung von außen, denn sie können sich meist nicht mehr selbst wehren.
  • Schüler/innen sollten die Möglichkeit haben, sich an eine Person zu wenden, die helfen kann (Lehrer/innen, Schulpsychologen/innen, Eltern, Freunde, Beratungsstelle).
    Viele Betroffene schämen sich, weil sie gemobbt werden und leiden still vor sich hin. Es ist wichtig, dass sie sich Menschen anvertrauen können.
  • Lehrer/innen und Eltern sollten die Warnsignale kennen, das Kind ernst nehmen und klar Stellung beziehen, damit Gewalt und Mobbing unterbunden und geahndet werden können. Wird Gewalt und Mobbing geduldet, fördert dies aggressives und gewalttätiges Verhalten an Schulen.
  • Allgemein sollten in Schulen präventive Maßnahmen gegen Gewalt und Mobbing gesetzt und Projekte unterstützt werden, die das Schulklima verbessern und eine offene Atmosphäre und faire konstruktive Gesprächs- und Streitkultur ermöglichen.
  • Betroffene und Angehörige sollten die Möglichkeit haben, rechtzeitig rechtliche und psychologische Beratung und Hilfe in Anspruch nehmen zu können.